Elterntraining

 

 

Elterntraining - vom Elternteil zur Familienleitung

Das Elterntraining ist ein pädagogisches Angebot, bei dem Eltern gemeinsam die Möglichkeit bekommen, neue Handlungsstrategien für den Erziehungsalltag kennen zu lernen. Die Treffen bieten den Raum für Erfahrungsaustausch sowie das Erlernen und Ausprobieren neuer Erziehungsmethoden.

 

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören:

  • Eltern, die in ihrer Erziehung Schwierigkeiten mit ihren Kindern und Jugendlichen haben. Oft sind die Eltern geplagt von Schuldgefühlen, zweifeln an sich und ihrer Erziehungshaltung und glauben, dass sie die einzigen Eltern sind, die mit diesen Themen konfrontiert werden.
  • Eltern in besonderer Belastungssituation, die ihre Probleme nicht aus eigener Kraft lösen können und daher Beratung und Hilfe von außen wünschen.
  • Eltern, von denen ein Kind stationär untergebracht ist und in absehbarer Zeit eine Rückführung geplant ist

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Inhalte und Ziele

Das Elterntraining hat zum Ziel, Eltern in ihrem Erziehungsverhalten zu stärken, ihnen alternative Handlungsstrategien zu vermitteln und Sicherheit zu geben, damit sie mit ihren Erziehungsschwierigkeiten besser umgehen können.
Das Angebot soll eine Entlastung von Familien in Krisensituationen bieten und familiäre Ressourcen aufzeigen sowie erzieherische Kompetenzen stärken.

In den insgesamt zwölf Terminen á zwei Stunden werden mit den Eltern folgende Themen erarbeitet:

  • Erziehung im Allgemeinen
  • Regeln und Grenzen n Konsequenzen
  • Gewalt und ihre Formen
  • Ebenen und Rollen in der Familie
  • Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder
  • Kommunikation und Kommunikationsstrukturen
  • Schule
  • Medien


Zudem soll den Eltern die Möglichkeit geboten werden, eigene Themen in das Elterntraining einzubringen.

 

Teilnahmebedingungen

Am Elterntraining können sowohl Familien teilnehmen, die im Rahmen der Hilfe zur Erziehung durch „KraCh – Krise als Chance-„ betreut werden, als auch Eltern, die bisher keine Hilfen zur Erziehung durch den Träger erhalten. Eine durchgängige Teilnahme wird aber erwartet. Die Finanzierung läuft über die Hilfen zur Erziehung beim zuständigen Jugendamt.